Die Gemeindepolizei im Einsatz fürs Dorf

29.09.2021

Dies ist ein Rückblick über die Einsätze der Gemeindepolizei zum Wohle des Dorfes im Zeitraum von Anfang Jahr bis September. Noch ist das Jahr nicht zu Ende und weitere Einsätze werden folgen. Die Gemeindepolizei ist für Ruhe und Ordnung im Gemeindegebiet zuständig.

• Über 370 Meldungen wegen Störungen

Bis dato sind bei der Gemeindepolizei über 370 Störungsmeldungen eingegangen. Die häufigsten Ursachen sind Lärm, Verkehr, Unfälle, Hilfeleistungen und Tiere. Im Jahr 2020, dem ersten Pandemiejahr, gab es ebenfalls eine Häufung von Meldungen aufgrund von Corona. Diese betrafen vornehmlich vermutete Verstösse der Nachbarn gegen die Höchstzahl an Personen in privaten Innenräumen. Insgesamt hat Corona die Gewaltbereitschaft verschärft, so dass Kontrollen nur zu zweit machbar sind.

• Prüfung der Schutzkonzepte und Vorschriften
Im Zusammenhang mit Corona muss die Polizei bei der Miete von Räumen die obligatorischen Schutzkonzepte prüfen. Mittlerweile haben über 400 Prüfungen stattgefunden und das Jahr ist noch nicht zu Ende. Weiter ist noch nicht absehbar, inwieweit die Schutzmassnahmen bis Ende Jahr noch verschärft werden. Dies ist ein Aufwand, der nebst allen anderen polizeilichen Aufgaben nicht unerheblich ist.

• Meldungen über Falschparkierer
Seit mehr Personen im Home Office arbeiten, häufen sich die Meldungen aus der Bevölkerung über falsch parkierte Fahrzeuge. Dabei sind oft Fahrzeuge in kleinen Strassen betroffen, wo in der Regel nur Leute parkieren, die auch dort wohnen. Die Polizei muss bei jeder Meldung ausrücken. Sie stellt fest, dass die Leute sich scheuen, miteinander zu reden und eventuell das Problem bilateral zu beheben. Mehr Rücksicht bzw. Verständnis zwischen den betroffenen Parteien würde die Polizei entlasten.

• Präsenz bei Veranstaltungen
Bei Veranstaltungen im Dorf zeigt die Polizei Präsenz. Wenn sie wegen einer anderen Verpflichtung an der Teilnahme verhindert ist, wird eine andere Gemeinde im Tagespikett eingesetzt. Dies wird auch so gehandhabt bei Weiterbildungen, welche die Polizei jährlich absolvieren muss, beispiels-weise Schiesstraining, Selbstverteidigung und Taktikausbildung. Im Gegenzug vertritt auch die Therwiler Polizei andere Gemeinden.

• Nachtparking
Die Polizei führt nachts regelmässige Kontrollen durch. Es werden sämtliche Fahrzeuge erfasst. Danach wird ausgewertet, wer über eine entsprechende Bewilligung verfügt. Diejenigen ohne Bewilligung werden schriftlich kontaktiert und aufgefordert, die Nachtparkkarte zu bezahlen oder das Fahrzeug von der Allmend zu entfernen.

• Littering im Wald
Aufgrund von eingehenden Meldungen oder generell bei den am meisten betroffenen Gebieten, z. B. das Froloo, werden Kontrollen durchgeführt, meist im Rahmen der Polizei-Kooperation Birs-Leimental. Diese besteht aktuell aus den Gemeinden Aesch, Ettingen, Oberwil, Reinach und Therwil. Die Polizistinnen und Polizisten haben dabei im gesamten Hoheitsgebiet der fünf Gemeinden die gleichen Kompetenzen. Damit die Kooperations-Polizeien für die Bevölkerung klar erkennbar sind, tragen sie ein Logo mit Wiedererkennungswert. Dies ist auf den Patrouillenfahrzeugen und den Uniformen sichtbar. Werden bei Hotspots Personen angetroffen, können Personalien aufgenommen und weitere Schritte eingeleitet werden.

• Präsenz wegen Lärm
Die Bevölkerung geht oftmals davon aus oder wünscht, dass die Polizei bei Lärmstörungen rund um die Uhr Präsenz zeigt. Dies ist jedoch aus personeller Sicht wie auch vor dem Hintergrund der Arbeitsabläufe nicht möglich.

• Hunde
Entlaufene und zugelaufene Hunde halten auch die Polizei auf Trab. Sie ermittelt mittels Chiplese-gerät die Eigentümerschaft und bringt den Hund dorthin, wo er hingehört. Es kommt vor, dass Besitzer nicht bemerkten, dass ihr Hund entlaufen war.

• Nachtdienst
Bei Nachtdienst eines Polizisten wird das Tagespikett einer anderen Gemeinde übertragen. Therwil leistet mehr Nachtdienste als andere Gemeinden.

• Wieso kommt nicht die Kantonspolizei?
Die Gemeinde- und Kantonspolizei sind in Therwil zwar im selben Gebäude untergebracht, haben jedoch von Gesetzes wegen unterschiedliche Wirkungsbereiche. Sie vertreten sich also nicht gegenseitig.

• Einsätze für die Schule
Die Gemeindepolizei führt seit Jahren einen Verkehrstag im Bahnhofschulhaus durch. Die allgemeine, obligatorische Verkehrsschulung ist jedoch Sache des Kantons.

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